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2008-04-08 | Verhaftung wegen Projektion unzulässigIch habe nun endlich Rückmeldung von der Beschwerdestelle erhalten. Die Verhaftung wegen einer Projektion auf den Fernsehturm in Hamburg war unzulässig und die zuständige Beamtin bezahlt 200 EUR an eine gemeinnützige Einrichtung.
--------------------------------------------------------------------------------------------2008-01-15 | Grundgesetz Artikel 5Kurzer Zusammenschnitt von den Projektionen, die durch die Polizei untersagt wurden. Auch die Festnahme und die Beschlagnahmung des Equipments wurden dokumentiert, da die Polizei den Camcorder nicht abgestellt hat.--------------------------------------------------------------------------------------------2007-09-10 | Bilanz: von 8 Projektionen wurden 4 durch die Polizei beendetDer Selbstversuch Projektion als friedliche Protestform ist beendet. Die Bilanz nach 8 Projektionen ist ernüchternd: 4 mal wurde die Projektion von der Polizei verboten, einmal wurde ich sogar vorübergehend festgenommen und meine Ausrüstung wurde beschlagnahmt. All dies passierte nicht in China oder Russland - sondern in der großen Demokratie Deutschland.
--------------------------------------------------------------------------------------------2007-09-05 | AusrüstungEs gab ein paar Anfragen zur benutzten Ausrüstung. Hier noch einmal eine Auflistung der benutzten Geräte.Für die Projektion auf großere Gebäude sollte man einen Projektor mit mindestens 3000 ANSI-Lumen (Messwert für Lichtstärke) verwenden. Höhere Lumen Werte bedeuten natürlich auch höhere Kosten, Gewicht und Leistung. Ich arbeite mit einem Optoma LP780: einem DLP-Projektor mit 4000 Lumen und einem Kontrastverhältnis von 3000:1. DLP-Projektoren haben meist ein höheres Kontrastverhältnis als LCD-Projektoren. Dies wirkt sich vor allem bei weiten Distanzen und nicht weißen Projektions-Hintergründen besser aus. Der Projektor benötigt 360 Watt - somit reicht eine Batterie für längeren Betrieb nicht aus. Ich verwende also ein Benzinaggregat Kipor IG 1000 mit einer Leistung von 1000 Watt. Das bedeutet leider 14 kg Gewicht und einen Geräuschpegel von 65 dB.
Gezeichnet und geschrieben wird mit einem Grafikprogramm, einem Notebook und einem Grafiktablett. Als Grafiktablett verwende ich das WACOM Graphire4 ClassicXL, das via USB an das Notebook angeschlossen ist. Bei der Software sollte man Menüs und Scrollleisten wegschalten können - da diese auch projiziert werden! Das Notebook ist über ein gewöhnliches VGA Kabel an den Beamer angeschlossen und projiziert als den gesamten Ausschnitt welcher am Notebook sichtbar ist. Ich finde Alias Sketchbook Pro für meine Zwecke ganz annehmbar. Für mobilere Einsätze verwende ich einen kleineren Projektor: Infocus LP70+. Gerade mal 1,1 kg und 150 Watt Leistungsaufnahme, dafür aber auch nur 1500 ANSI-Lumen. In Verbindung mit einer Batterie, ich verwende den Xanterx XPower Powerpack 300 (20 Amp-h, 9 kg). Dieser hat genug Leistung, den Projektor 30 Minuten mit Strom zu versorgen - und dies lautlos. Inspirationsquelle Nummer 1: Graffiti Research Lab. Größer und beeindruckender. Mittels Laser wird auf ein Gebäude gezeichnet. Videokamera nimmt den Laserpointer auf und zeichnet mittels Projektor nach. http://graffitiresearchlab.com/?page_id=76#video Anleitung und Tips in Englisch. http://www.instructables.com/id/PROJECTION-BOMBING/ Tagtool: Sehr gute Quelle für Visual-Live-Performance mit eigenem Programm und Equipment. --------------------------------------------------------------------------------------------2007-09-01 | Ergebnisse des G8-GipfelDer G8 Gipfel in Heiligendamm ist Geschichte und alle sind sich einig: ein Erfolg für alle. Für die G8 Staaten und die ganze Welt.In den Abschlussdokumenten wird viel begrüßt, sich engagiert, viel weiterverfolgt, ernsthaft geprüft, oft unterstrichen und zuletzt ernsthaft in Betracht gezogen. Kaum konkrete Beschlüsse und kein Hauch Verbindlichkeit. Wie jedes Jahr wurde auch diesmal wieder ein Hilfspaket geschnürt und eine Milliardensumme versprochen. Beschlüsse, welche die Entwicklungsländer voranbringen würden, fehlen in der Abschlusserklärung. Oft wird an die WTO, die Weltbank oder die Uno verwiesen. Konkreter wird es dann, wenn es darum geht die mächtigsten Acht zu bleiben. Beim Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie gibt es konkrete Maßnahmen. Bei den Hedge-Fonds kann man sich nicht auf eine gemeinsame Formulierung einigen - es könnte ja Kapital an andere Börsen abfließen. Aber jeder sollte sich selbst ein Bild machen und die Abschlussdokumente lesen. Meine persönliche Meinung ist bestätigt: die G8-Staaten nutzen den G8-Gipfel um Ihre Macht zu festigen. Sie haben keine Interesse, dass Staaten zu ihnen Aufschließen - es ist ihnen nicht einmal ein anliegen, den ärmsten Staaten dieser Welt wirklich nachhaltig zu helfen. Alle beschlossenen Dokumente zum G8-Gipfel 2007 lassen sich hier als pdf downloaden. http://www.g-8.de/Webs/G8/DE/G8Gipfel/GipfelDokumente/gipfel-dokumente.html Wer sich mehr für Verbindlichkeit und Umsetzung der Beschlüsse der Gipfel interessiert kann auf der Website der G8 Research Group fündig werden. Aus den einzelnen Abschlusserklärungen werden Ziele abgeleitet und diese meßbar gemacht. Dann wird über mehrere Jahre jedes Mitgliedsland die Zielerreichung bewertet. http://www.g8.utoronto.ca/about/index.htm Der Data Report versucht den Umsetzungsgrad der Versprechungen gegenüber der Dritten Welt, vor allem Afrika, zu messen. --------------------------------------------------------------------------------------------2007-06-07 | Projektion in Bad DoberanIch male auf die leer stehende Lessing Schule von Bad Doberan. Viele kommen von den Sitzblockaden auf dem Weg zum Bahnhof vorbei. Leider auch viele Einsatzwagen der Polizei. Nach rund 40 Minuten beendet die Polizei die Projektion. Grund: Gefährdung des Straßenverkehrs.
Um 22:45 beginne ich meine Projektion auf die Lessing Schule in Bad Doberan. Sie ist direkt am Alexandrinen Platz. Hier kommt die Bundesstraße 105 vorbei und alle die ins Zentrum von Bad Doberan wollen, kommen hier durch. Auch die Blockierer, die auf eine zweite Nacht verzichten, nehmen diesen Weg zum Camp Reddelich oder zum Bahnhof.
Der Projektor ist diesmal sehr hoch am Stativ befestigt und ich bemale den oberen Teil des Gebäudes. Ich beginne mit "Hallo Bad Doberan! Danke für die Gastfreundschaft." und es folgt "Dies ist friedlicher Protest gegen die G8".
Ich schreibe den bisherigen Beschluss zur Klimapolitik an die Schule: "Die G8 beschließen die Treibhausgase bis 2050 um die Hälfte zu reduzieren", erst später erfahre ich, dass ich das nicht richtig zitiert habe. Die G8 beschließen dies nicht, sondern ziehen es "ernsthaft in betracht". Ich nehme den Greenpeace Slogan von der Schlauchbootaktion auf: G8 Act now! und erweitere um "Not 2050"! Es wäre ein verplichtendes Ziel für die 2012 oder 2017 notwendig gewesen, doch das blieb leider aus.
Um mich herum versammeln sich Leute unterschiedlichen Alters. Auch ein Anwohner aus dem Haus hinter mir steht am Gartenzaun und sieht der Projektion zu. Ich frage mal in die Runde, ob jemand noch etwas loswerden will. Einige waren bei den Blockaden dabei und sind ganz schön müde. Ein Mädchen hätte gerne: "Friedlich für eine gerechtere Politik" - anstatt Ihrem Namen soll ich den Namen Ihrer Bezugsgruppe angeben: "Erwin".
Nach 40 Minuten geht mir der Strom aus. Leider habe ich kein Benzin mehr für mein Aggregat. Ein Passant, der die Projektion verfolgt hat, hat ein Auto hier. Er erklärt sich bereit schnell Benzin zu holen. Da wir keinen Kanister haben, nimmt er das Aggregat mit und läßt mir seine Nichte "als Pfand" da. Doch kaum ist er weg, ist die Polizei da. Nicht ganz verwunderlich, da während der Projektion dutzende Einsatzfahrzeuge an den Bildern vorbeigefahren sind. Meine Personalien werden aufgenommen. Die Passanten wundern sich - ich ahne schon was kommt. Diesmal unterbindet die Polizei das Fortführen der Projektion wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Ein Passant will diskutieren und schlägt vor auf die andere Straßenseite zu gehen, dann würde ja nicht über die Fahrbahn projiziert werden und es könnte nichts passieren. Der Polizist sagt das wäre egal, alleine die Projektion am Gebäude könnte den Verkehr stören. Keine lange Diskussion - die Polizei zieht mit den Worten "Ausrüstung abbauen" ab. Ich erkläre noch einmal allen Passanten, den genauen Grund, warum wir nicht weitermachen dürfen. Unverständnis, auch bei den älteren Zusehern aus Bad Doberan. "Licht anstatt Steine werfen" so etwas solle die Polizei nicht verbieten. So wird noch über die Geschichte der Lessing Schule erzählt und alle sind sich einig, dass endlich mal Geld für die Renovierung aufgebracht werden muss. Dann löst sich die kleine Versammlung auf, die Bezugsgruppe Erwin macht sich auf zum Bahnhof. --------------------------------------------------------------------------------------------2007-06-07 | Am ZaunDie Straße von Bad Doberan bis zum Tor an der Trabrennbahn ist von der Polizei aufgegeben worden. Hier kommt man bis zum Zaun und auf dem Weg dorthin begegnet man den vielen Schlafplätzen der Übernachtenden. Die Stimmung ist gut - es gibt Volleyball, Trommelgruppen und sogar eine Live-Band.
"bewegen.blockieren.bleiben." - der Slogan von Block G8. Angekündigt und so ausgeführt. Sie bleiben über Nacht in Börgerende, bei Bad Doberan und in Hinter Bollhagen. Ich fahre mit dem Fahrrad von Bad Doberan die lange Allee neben der Moli zur Trabrennbahn. Letzten Freitag war ich schon hier und es war menschenleer. Jetzt stehen links und rechts Fahrzeuge und die Allee ist voll mit Menschen.
Zu meine Überraschung kommt man zur Blockade durch und direkt zum Zaun. Die Polizei scheint alle Einheiten abgezogen haben für die Sicherung des anderen Tors Hinter Bollhagen. Hier machten sich wieder zweitausend aus dem Camp auf um die Zufahrt zu blockieren. Während dort Wasserwerfer gegen die Demonstranten eingesetzt werden ist hier alles friedlich.
--------------------------------------------------------------------------------------------2007-06-07 | Greenpeace-AktionenGreenpeace versucht mit zwei Aktionen, einmal zu Wasser einmal zu Land, den Regierungschefs eine Nachricht zu vermitteln: G8 - ACT NOW.Ihre Petition mit einem Aufruf zum Klimaschutz konnte Greenpeace den Staatschefs nicht überreichen, doch mit der Schlauchbootaktion hatten Sie alle Medien auf sich gezogen. Natürlich musste die Polizei reagieren als die Boote die Sperrzone betreten. War die Härte der Reaktion angebracht? Wahrscheinlich schon, schließlich kann die Polizei nicht so schnell ermitteln, ob es sich um Greenpeace-Aktivisten handelt oder wirklich gefährliche Personen. Auch die Aktion mit einem Fesselballon stoppt die Polizei sofort. Hier taucht spätestens die Frage auf, ob es wirklich so schlimm gewesen wäre, wenn der Ballon über das Gebiet des Tagungshotels geflogen wäre. Es hat viel mehr den Anschein, als ob die Teilnehmer des G8-Gipfels von jedlicher Kritik geschützt werden. Fällt ein Staatsoberhaupt vielleicht in Ohnmacht, wenn er ein Plakat gegen die Politik der G8 mit eigenen Augen sieht? Pressemitteilung von Greenpeace: "Für Greenpeace ist der G8-Gipfel weitgehend gescheitert. ..." --------------------------------------------------------------------------------------------2007-06-06 | Projektions-Spaziergang beim Pressezentrum in KühlungsbornDa die Polizei niemanden mehr zu den Sitzblockaden durchläßt, konnte ich nicht direkt bei den Blockaden projizieren. Ich entschloss mich einen kleinen Spaziergang mit Projektor beim Pressezentrum in Kühlungsborn zu machen.
Vielen Dank an alle Blockadeteilnehmer für diese wunderschöne Aktion! Traumhafte Bilder, wie die Demonstranten friedlich über Felder und Wiesen zum Zaun ziehen.
Es scheint schon Berichte von gewaltsamen Übergriffen der Polizei zu geben. Hier muss noch einmal deutlich klargestellt werden, dass Sitzblockaden eine Form des politischen Protests sind. So lange diese friedlich sind, darf die Blockade nich mit Wasserwerfern und Gummiknüpeln aufgelöst werden.
--------------------------------------------------------------------------------------------2007-06-04 | Projektion in Rostock am Hafen - neben ZDF TeamDie erste Projektion ist trotz großer Polizeipräsenz im Hafen gut gelungen. Erstmals konnte ich auch ein paar Passanten gewinnen ihre Meinung kund zu tun: "G8 - handeln ja, Gewalt nein!"
Ich bin den Nachmittag durch ganz Rostock spaziert, um einen guten Ort für die Projektion zu finden. Es gab einige, doch ob um 22:00 Uhr noch Menschen zufinden sein würden? Ich meine außer Demonstranten und Polizisten. Viele Rostocker bleiben bei Einbruch der Dunkelheit zu Hause aus Angst vor neuen Randalen. Ich habe mich dann für ein Schiff zwischen der Abschlusskundgebung der heutigen Demo für "Globale Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle". und dem Zentrum "Art goes Heiligendamm" entschieden. In der Hoffnung, dass hier noch einige Passanten vorbeikommen. Beim Aufbau leisten mir ein paar Nachrichtentechniker von NBC Gesellschaft. Gegen 22:00 beginne ich wieder via Grafiktablett auf das Schiff zu zeichnen. Ich beginne mit "Hallo Rostock!" und ein paar Blumen. Kann man ach Deeskalation nennen. Es folgen "Dies ist friedlicher Protest gegen die G8. Ich werfe mit Licht und keine Steine." "Liebes ZDF, liebe Medien! Bitte berichtet nicht nur von den Auschreitungen sondern auch von den Inhalten der Kritiker." Natürlich müssen die Medien auch von der Gewalt berichten und diese kritisieren. Jedoch kann es nicht sein, dass alle nur noch von diesen Ereignissen berichten. Eine Frau vom ZDF kommt zu uns und findet die Idee ganz gut. Sie betont aber auch, dass der ZDF heute nur 3 Minuten über Krawalle berichtet hat und dann viele Kritiker zu Wort kommen hat lassen. Ein Passant meinte dazu, dass er auf der Internetseite des ZDF war und dass dort die Gewaltberichte dominieren. Für die Internetredaktion sei sie nicht zuständig. Ich will hier noch einmal betonen, dass diese Projektion nicht gegen das ZDF gerichtet war. Verglichen mit anderen Medien gehört es sicher zu den guten. Trotzdem könnte die Reihenfolge der Berichterstattung geändert werden. Die Ausschreitungen sind ja eigentlich immer Randerscheinungen. Auf jeden Fall Danke, dass der Protest toleriert wurde.
Ein Passant bittet mich einen Slogan zu Hedge Fonds zu schreiben, ein Aufruf zu staatlicher Kontrolle dieser Fonds. Dann überlegt er noch einmal und will doch einen allgemeineren Text: "G8 - handeln ja, Gewalt nein." Ich frage weitere Passanten, ob Sie etwas kundtun wollen - einige wollen noch sich was überlegen.
Ich verwende den Werbeslogan vom ZDF: "Mit dem Zweiten sieht man besser" und folge: "Dann bitte mit dem Zweiten sehr genau auf die Grundrechte und Repression achten." Dies ist meiner Meinung nach jetzt sehr wichtig. Auch nach den Ausschreitungen, muss das Grundrecht und das Grunggesetz trotzdem gelten. Die Polizei hat jetzt nicht den Freifahrschein für jedliche Repression!
"Achtet auf die Pressefreiheit! Wenn Kollegen nicht zum Presszentrum zugelassen werden, müsst ihr darüber berichten!" Wenn die Akkreditierungen eines Journalisten wie Felix Lee von der TAZ aberkannt wird, müssen bei allen Medien die Alarmglocken läuten! (Viele Medien haben darüber auch wirklich berichtet). Ein weiterer Passant wünscht sich die Frage: "Wem nutzt dieser Medien-Porno?". Ich schreibe und male danach noch ein No G8, in der Hoffnung, dass man dies auch von Weitem erkennt und ende mit "Kritik an G8 muss in einer Demokratie erlaubt sein". Ein Passant schreit von weitem: "Das ist Utopie!". Schreibe ich auch dazu. Um 23:00 ist fast gar nichts mehr los. Ich packe zusammen. Vielen Dank an die Passanten, die sich mit eingebracht haben. (vor allem diejenigen die Rechtschreibfehler korrigiert haben ;) Und ein Sorry an alle, die meine Schrift nicht entziffern können. Das ist wirklich eine Schwachstelle. Ich hoffe, das nächste Mal sind noch mehr Passanten und ein Zeichner/Grafiker dabei, der mit dem Grafiktablett super umgehen kann und den Zeichenstift übernimmt! --------------------------------------------------------------------------------------------2007-06-03 | Zwei LinksFür alle, die der Meinung sind, der G8-Gipfel ist eh ganz ok und es gibt ja keine alternativen zu unserem System, hier eine kleine Empfehlung."Der Gipfel der acht reichsten und mächtigsten Staaten der Welt findet 2007 in Heiligendamm bei Rostock statt. Die Politik der G8 stößt seit langem weltweit auf Kritik und Protest. Auch beim Gipfel 2007 wird dies in vielfältigen Formen sichtbar werden. Ein wichtiges Element ist dabei der Alternativgipfel vom 5.-7. Juni in Rostock. Dazu laden wir alle ein, die Alternativen wollen." http://www.g8-alternative-summit.org/ Künstlerische Interventionen zum G8-Gipfel 2007 24. Mai – 09. Juni 2007 in Rostock http://www.art-goes-heiligendamm.net/ --------------------------------------------------------------------------------------------2007-06-02 | Demo in Rostock
--------------------------------------------------------------------------------------------2007-06-01 | Kunst am Zaun - aber 200 Meter Abstand halten!Eigentlich eine schöne Idee: mehrere Kunstwerke und Plakate von verschiedenen Künstlern werden am Zaun ausgestellt. Alles von Attac organisiert und angemeldet. Leider dürfen nur Journalisten in kleinen Gruppe zum Zaun. Besucher der Ausstellung müssen 200 Meter Abstand halten.
Es hat einige Zeit gedauert, bis ich den Zaun bei Vorderbollhagen gefunden habe. Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs und habe nur eine alte DDR-Karte von meiner Gastfamilie dabei. Natürlich lande ich zuerst am falschen Tor. Die Polizisten, die ja an jeder Ecke stehen, können mir auch nicht richtig helfen. Sie kommen auch nicht von hier, und sind heute erst eingetroffen. Sie sind aber freundlich und holen einen Plan hervor und wir suchen gemeinsam den kürzesten Weg nach Vorderbollhagen. Über kleine Feldwege komme ich dann doch noch an. Als ich dann eintreffe sind noch rund 20 Journalisten und rund 20 Besucher da - naja und rund 50 Polizisten. Ich stelle mein Fahrrad ab und will mir die Kunstwerke am Zaun ansehen. Doch ohne Presseausweis darf man nicht zum Zaun. Ich frage einen älteren Beamten, ob es nicht doch möglich wäre, ein paar Bilder mit meinem Camcorder zu machen - ich gebe mich als Filmstudent aus. "Wenn ich sie begleite, sollte das doch möglich sein" antwortet er. Wir gehen bis 5 Meter an den Zaun heran und ich darf von der Seite filmen. Zu den Plakaten darf ich dann doch nicht. Eine seltsame Aktion - es waren genug Polizisten da, dass jeder einen Passant an die Hand nimmt und mit ihm die Plakate ansieht. Nach 2 Stunden müssen die Plakate wieder abgenommen werden. Die Polizei hilft mit und entfernt jedes Stück Tesafilm... als würden die Staatschefs am Mittwoch den Zaun besichtigen... --------------------------------------------------------------------------------------------2007-06-01 | Bad Doberan, Heiligendamm und UmgebungDa ich wie viele andere hier einfach eine Woche einfalle, will ich hier kurz noch einmal Werbung für Bad Doberan und Umgebung machen. Ich war schon ein paar mal hier und finde die Landschaft wunderschön.
--------------------------------------------------------------------------------------------2007-05-30 | Zusätzliche InformationsquellenWer sich neben den üblichen Mainstream-Medien ein Bild vom Geschehen in Heiligendamm machen will, sollte sich diese Seiten einmal ansehen.Natürlich werden die Zeitungen seitenweise vom G8-Gipfel berichten. Und wenn man sich über Zeitungen wie Süddeutsche, FAZ, Spiegel und TAZ informiert, hat man sicher einen guten Überblick. Wer Berichte von den Beteiligten vor Ort lesen will, sollte sich einmal bei Indymedia umsehen. Wer über den ARD/ZDF-Tellerrand hinaussehen will, sollte sich diese Seite mal ansehen. Hier sind jeden Abend um 22:00 Uhr Live-Sendungen geplant. --------------------------------------------------------------------------------------------2007-05-28 | Grundgesetz Artikel 8 - Versammlungsfreiheit(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. - Hamburg scheint da eine Ausnahme zu sein. Die Demo wird von einem Polizeikessel begleitet und darf nicht zum Rathaus, wo der ASEM Gipfel stattfindet.
--------------------------------------------------------------------------------------------2007-05-27 | Projektion auf den BunkerDa der Fernsehturm wohl tabu für mich ist, versuche ich es mit dem Bunker in der Feldstraße. Doch nach 50 Minuten ist auch hier Schluss.
Nach Mitternacht baue ich die Ausrüstung auf dem Platz zwischen Bunker und Tankstelle neben der Feldstraße auf. Und wieder beginne ich zu malen. Ein paar Blumen, "Protest gegen G8, dann der Artikel 8 des Grundgesetzes, ein Demoaufruf, "Protest ist nicht gleich Terror" und noch ein NO-G8 ist zu sehen.
Doch nach 50 Minutes ist es vorbei mit der Ruhe. 5 Polizisten in Zvil wollen meinen Ausweis sehen. Der Projektor darf aber anbleiben. Dann kommt die Frage nach der Erlaubnis. "Habe ich nicht, kann aber in das Übel und Gefährlich gehen und nachfragen ob es die stört." Meine Personalien werden durchgegeben. Dann kommt die Frage, ob ich derselbe bin, der beim Fernsehturm war... ja, war ich. Ein Polizist meint es fehle trotzdem noch das Sondernutzungsrecht für den Platz, auf dem mein Equipment steht. Das habe ich wohl nicht. Aber sie sind wenigstens so nett und diskutieren noch 20 Minuten mit mir, während das NO-G8 weiter am Bunker bleibt. Gegenüber der letzten Festnahme ist das ja schon ein Fortschritt... Aufnahme im Zeitraffer, 3 Min, Mpeg, 2000 kbps, 50 MB --------------------------------------------------------------------------------------------2007-05-23 | Wegen einer Projektion festgenommenSo viel zu "friedlicher Protest wird toleriert". Bei einer Projektion auf den Fernsehturm wurde ich vorläufig festgenommen und meine Ausrüstung beschlagnahmt.
Ich bin mit meinem Fahrrad unterwegs zum Fernsehturm in Hamburg. Es ist 1:00 Uhr nachts am 23. Mai und somit seit einer Stunde Verfassungstag, der auf das Jahr 1949 zurückgeht, als das Grundgesetz in Kraft getreten ist. Zur Zeit in aller Munde ist der Artikel 8 des Grundgesetzes: "Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln." Ich habe auch noch Artikel 5 ausgedruckt in meiner Tasche: Recht auf Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit. Ich stehe dem G8-Gipfel kritisch gegenüber und gehe mit meiner Meinung an die Öffentlichkeit. Dies mache ich mit kleinen Videoinstallationen und Projektionen im öffentlichen Raum. Ich bin also ein G8-Gegner der keine Steine, sondern Licht an Gebäude wirft - von weitem sieht man keine Fahrzeuge in Flammen aufgehen, sondern nur Schriftzüge oder Zeichnungen an Gebäuden aufflackern. Als ich um 1:30 am Fuße des Fernsehturms meine Ausrüstung aufbaue, erwarte ich nicht viel Aufmerksamkeit. Ich will über ein Grafiktablett, welches an einem Notebook angeschlossen ist über einen Projektor den Fernsehturm "bemalen". Es sind Erstversuche, Lichtschattierungen, Comics die aussagen wollen, dass Protest nicht gleich Terror ist und dass der Artikel 8 des Grundgesetzes für die Demonstrationen um Heiligendamm gelten muss. Auch ein farbiger Schriftzug "NO G8" ist mit dabei und ein s/w-Foto vom Zaun in Heiligendamm.
Gegen 3:00 Uhr kommt eine Streife, die Polizisten springen heraus und fordern mich auf meinen Projektor auszumachen - der Forderung komme ich natürlich nach und erwarte eine Diskussion über Genehmigung und das Sondernutzungsrecht. Doch ich werde umgehend vorläufig festgenommen und meine Ausrüstung wird beschlagnahmt. Ich bekomme keinen Grund genannt, es wird sich auch nicht auf ein Gesetz bezogen. Das Vorgehen sei doch klar - was wolle ich erwarten bei Protest gegen G8? Es folgt für mich eine absurde Festnahme. Ich solle mich ausweisen, darf aber nicht in meine Tasche greifen um meinen Pass hervorzuholen. Ein Streifenwagen und zwei Polizeibusse werden angefordert um den Tatort zu fotografieren und mein Fahrrad mit Anhaenger und der restlichen Ausruestung abzutransportieren. Ich werde nach Waffen durchsucht und dann – wenigstens ohne Handschellen – abgeführt. Auf dem Revier erfolgt die Abgabe meiner Wertsachen und eine weitere Leibesvisitation, dann werde ich in ein Zimmer mit angeschraubten Stuehlen und einem Tisch gesperrt. Nach einer Stunde werde ich wieder frei gelassen. Die Polizei muss sich eingestehen, dass es keine rechtliche Grundlage für meine Verhaftung gibt. Sollte ich in dieser Nacht noch einmal auf den Fernsehturm projizieren, würde meine Ausrüstung beschlagnahmt werden. Jetzt bekomme ich sie mit meinen Wertsachen zurück und darf gehen. Von Bundeskanzlerin Merkel und Bundesinnenminister Schäuble höre ich in den Nachrichten immer, dass friedliche Proteste toleriert werden. Dieses Gefühl habe ich nach dieser Nacht aber nicht. Vielmehr verstehe ich jetzt die Kritiker, die nach den Razzien gegen G8-Gegner behauptet haben, dass jeglicher Protest kriminalisiert wird. Ich packe meine Sachen zusammen, auch das Papier mit dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Artikel 5: "(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. ..." Hoffentlich haben es die Polizisten gelesen - es wäre ein schöner Start in ihren Verfassungstag. Die Projektion im Zeitraffer, 64 MB, MPEG-2, 2000 kbps --------------------------------------------------------------------------------------------2007-05-21 | Fahrrad-LCDDiesmal geht es mit dem Fahrrad durch Eimsbüttel. Leider streikt die Technik... vielleicht sollte man doch wieder auf die guten alten Transpis umstellen. Aber da hat man einfach nicht ganz soviel Aufmerksamkeit wie mit einem Fernseher vor dem Bauch.
Es ist schon Sommer. Viele sitzen draußen im freien und Trinken und Essen. Ich bin mit dem Fahrrad unterwegs und halte vor den Bars und Restaurants.
--------------------------------------------------------------------------------------------2007-05-12 | NO G8 beim HafengeburtstagDiesmal projiziere ich auf der Aussichtplattform der anderen Seite des Elbtunnel, in der Hoffnung, dass man die Projektion von den Landungsbrücken sieht. Doch um 22:30 stiehlt das Feuerwerk die Show.
Diesmal wurde einzelne Worte projiziert, damit man möglichst von den Landungsbrücken den Text lesen konnt. Wahrscheinlich konnten es aber nur Passanten von vorbeifahrenden Schiffen lese, da die Menschen auf den Landungsbrücken schon sehr klein Aussahen.
Während des Feuerwerks hätte ich den Projektor auch ausschalten können und Energie sparen. Die Menschen sind schon schwer an so einem Tag für Inhalte zu interessieren. Während ein paar Tausend Euro verpulvert werden, gibt es einfach nur Genackstarre und kollektives ohhhhh.
--------------------------------------------------------------------------------------------2007-05-08 | Auf nach BarmbekDer Fernseher musste dem LCD weichen, um ein wenig mehr Information zu transportieren. Mit der U-Bahn geht es quer durch Hamburg nach Barmbek.
Ich steige mit meinem LCD in die S-Bahn ein. Stelle mich in den Mittelgang, sodass man den Bildschirm gut sieht. Ich lese auch Zeitung, denn nur so trauen sich die Fahrgäste wirklich auf das Display zu schauen. Ohne Zeitung fürchen Sie den Blickkontakt mit mir.
--------------------------------------------------------------------------------------------2007-05-05 | Projektion während der Langen Nacht der MuseenWährend der Langen Nacht der Museen in Hamburg habe ich vor der Kunsthalle und dem Kunstverein projiziert.
Projiziert wurde jeweils eine Stunde vor dem Kunstverein und der Kunsthalle. Inhalte waren die Zusammenfassung der Beschlüsse der letzten 5 G8-Gipfel zum Thema Entwicklungshilfe und das Verfehlen der G8 die wenigen Zusagen umzusetzen.
Vor der Kunsthalle wurde ich zwei mal von Aufsehern gefragt, ob ich eine Genehmigung hätte. Ich konnte Ihnen versichern, dass ich Teil der Museumsnacht bin und als Videoinstallation im Programm stehe.
Zusammenschnitt der Projektion vor der Kunsthalle. Dauer: 5 min, 80 MB, MPEG-Format Projektion_Kunsthalle_2000_kbps.mpg --------------------------------------------------------------------------------------------2007-05-03 | Spaziergang mit FernseherEine Runde S-Bahn Fahren und ein Spaziergang am Bahnhof. Mit einem kleinen TV vor dem Bauch und einer Batterie auf dem Rücken. Ich wahr erstaunt wieviel Aufmerksamkeit ich mit einem Fernseher bekommen habe. Sind wir wirklich schon so konditioniert, dass wir auf jeden Bildschirm schauen müssen? Leider kann man auf meinen paar Zoll nicht viel sehen... es bleibt bei der NO G8 Info...
--------------------------------------------------------------------------------------------2007-05-01 | Projektion zum 1. Mai im SchanzenviertelDie erste Projektion um 22:00 in der Schanze wird kurz vor Mitternacht durch die Polizei beendet.
Die erste Projektion beginnen ich in der Susannenstraße gegen 22:00. Es ist schon ruhig. Die kleinen Scharmüzel zum 1. Mai sind schon vorüber. Um 22:45 wechsle ich zum Schulterblatt und projiziere auf das Baugerüst des Hauses neben der Roten Flora. Um 23:30 kommen dann zwei Streifenwagen mit Blaulicht angesaust. Wollen meine Genehmigung sehen und da ich keine habe - meiner Meinung nach auch keine brauche, muss ich den Projektor ausmachen. Es folgt Aufnahme der Personalien. Rechtsgrundlage ist das Sondernutzungsrecht in der Straßenverkehrsordnung. Sollte ich noch weiter projizieren würde meine Ausrüstung für diese Nacht beschlagnahmt. Ein Schanzenbewohner will noch genau wissen, auf welcher Rechtsgrundlage dieser Eingriff erfolgt. Ein Polizist meint nur, er soll sich da jetzt raus halten. "Kann man ja überall nachlesen. Einfach googlen." --------------------------------------------------------------------------------------------2007-01-22 | Villa Perle wird abgerissenDie denkmalgeschütze Villa Perle muss einer Tribuene für Journalisten weichen.
Eine Pressetribüne soll an derselben Stelle entstehen. Und nach dem G8-Gipfel wird die Villa vielleicht wieder aufgebaut. Mit der Villa ist für mich auch Niger von der Bildfläche verschwunden. Wahrscheinlich reiner Zufall, dass es sich bei Niger um das fast ärmste Land handelt. --------------------------------------------------------------------------------------------2007-01-22 | Mauer-Projektion in Heiligendamm--------------------------------------------------------------------------------------------2007-01-21 | Der ZaunVor einer Woche haben die Bauarbeiten für den Zaun um Heiligendamm begonnen. Auf 13 km Länge wird er die G8 Teilnehmer von den Demonstranten schützen. Mit Stacheldraht und Unterkriechschutz.
Ich benötigte einige Zeit bis ich die ersten Meter gefunden hatte. Nach ein paar Fotos stand auch schon die Polizei neben mir. Personalkontrolle. Ich würde ja sehr detaillierte Bilder vom Zaun machen. Also werden meine Daten bis zum G8 Gipfel gespeichert.
--------------------------------------------------------------------------------------------2006-06-16 | Perlenkette - 8 die nicht zählenDie 8 Villen der Perlenkette werden nicht renoviert, weil sie dem Investor keinen Profit bringen. Was sich in Heiligendamm im Mikrokosmos abspielt, spiegelt sich bei den G8 wider. Es geht um Profit der einzelnen Nationen - dabei können einige arme Länder auf der Strecke bleiben. Die 8 Villen werden Projektionsfläche für 8 der ärmsten Länder der Welt.
Der Ausbau des Ortes Heiligendamm zum Seebad im Jahr 1793 geht auf den Großherzog von Mecklenburg Friedrich Franz I. zurück. Bis 1870 entstand ein klassizistisches Gesamtkunstwerk aus Bade- und Logierhäusern und der Ruf als "Weiße Stadt am Meer". In DDR Zeiten werden die Gebäude als Kurklinik und Fachschule für angewandte Kunst genutzt. Nach der Wiedervereinigung verfallen die Gebäude zunehmend und 1996 kauft die Fundus-Gruppe den historischen Ortskern. Fünf der Gebäude werden restauriert und zum „Kempinski Grand Hotel Heiligendamm“ ausgebaut. Der Investor hatte sich verpflichtet alle Gebäude bis zum Jahr 2002 zu renovieren. Bei den 8 Villen der Perlenkette ist bis heute nichts geschehen.
Bei Nacht erstrahlt die Hotelanlage unter tausenden von Watt. Die Häuser der Perlenkette bleiben im Dunklen - wahrscheinlich würde Sie der Investor am liebsten abreißen. Diese acht Häuser standen für mich sofort für die Länder, welche nicht am G8 Gipfel teilnehmen dürfen. Eigentlich sollte es sich um diese Länder drehen, über Ansätze wie ihre Armut überwunden werden kann. Doch bei den letzten Gipfeln hat sich gezeigt, dass es meist bei leeren Worten ohne Taten bleibt. Zur Installation selbst: auf jede Villa wurde jeweils ein Land projiziert, darunter Niger, Sierra Leone, Burkina Faso, Mali, Chad, Guinea-Bissau, Central African Republic und Ethiopia.
Ich war sichtlich überrascht, als ich schon beim ersten Aufbauen meines Equipments von der Polizei kontrolliert wurde. Meine Personalien wurden aufgenommen - für den Fall, dass heute Nacht noch Schaden an den Gebäuden entstehen sollte. Ich hatte noch nicht mit Polizei gerechnet. Jedoch erklärte die Nächtigung von Georg W. Bush am 13. Juli 2006 vor seinem Treffen mit Angela Merkel in Stralsund so einiges. http://www.proheiligendamm.de/index.html --------------------------------------------------------------------------------------------0000-00-00 | Kontaktcontact@image2project.net-------------------------------------------------------------------------------------------- | |